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Winterbues

19. Nov 2020

Nicole Giraud

Bloß nicht noch mehr schlafen!

Die erhöhte Müdigkeit im Herbst und Winter bilden wir uns nicht ein, sondern sie ist ganz real. Und der Grund ist schnell erklärt: Sobald es dunkel wird, produziert unser Körper das Schlafhormon Melatonin. Sind die Tage nun kürzer und verbringen wir mehr Zeit in der Dunkelheit, hat das Auswirkungen auf unseren Biorhythmus, der sich gestört fühlen könnte. Die Folge: eine vermehrte Produktion von Melatonin und die Wintermüdigkeit.


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Ein ausgeprägtes Wintertief kann jedoch über den bloßen Zustand von Müdigkeit hinausgehen. Oft leiden die Betroffenen auch unter Lethargie und Antriebslosigkeit, haben Konzentrationsschwierigkeiten und sind häufig gereizt. Sogar das Gefühl von Depression kann sich im Rahmen eines Wintertiefs einstellen. Weitere Symptome können außerdem ein erhöhtes Hunger- und Durstgefühl und eine abnehmende Libido sein.

 

Bloß nicht noch mehr schlafen!

 

Die vermeintlich logische und oft empfohlene Maßnahme, einfach früher und mehr zu schlafen, ist allerdings nur wenig hilfreich und sogar kontraproduktiv: Denn durch den zusätzlichen Schlaf, sowohl in der Nacht als auch tagsüber, nimmt die Müdigkeit nur zu. Darüber hinaus können sogar anhaltende Schlafprobleme entstehen. Zu viel Schlaf lässt außerdem die generelle Schlafqualität sinken. Und das wiederum resultiert ebenfalls in erhöhter Müdigkeit.

Fünf Tipps gegen das Tief

Wenn jedoch mehr Schlaf nicht hilft, wie kommen wir dann durch das Wintertief? Um den Blues und die Müdigkeit loszuwerden, empfiehlt Schlafexpertin Annelies Smolders fünf simple Maßnahmen:

  1. Mehr Licht reinlassen: So verlockend ein gemütlicher Fernsehabend bei gedimmtem Licht auch klingt: Um der Müdigkeit Herr zu werden, sollte der Raum eher hell erleuchtet bleiben. Das Tragen einer sogenannten Lichtbrille kann darüber hinaus den Biorhythmus positiv beeinflussen.
  2. Zusätzliches Vitamin D: Diverse Studien haben gezeigt, dass die Einnahme von zusätzlichem Vitamin D den Mangel an Tageslicht ausgleicht und wir uns am Morgen ausgeschlafener fühlen.
  3. Mehr Sport: Oft gepredigt und tatsächlich wichtig – Bewegung, gerade am Morgen, hilft unserem Körper aufzuwachen und Energie für den Tag zu sammeln. Eine Runde Joggen vor der Arbeit wirkt Wunder!
  4. Raus an die Luft: Die Stunden mit Tageslicht sollten wir nutzen und auch im Herbst und Winter möglichst viel Zeit draußen verbringen. Warum nicht die Mittagspause mit frischer Luft auf der Parkbank oder mit einem kurzen Spaziergang verbinden?
  5. Gesunde Ernährung: Wie in vielen Bereichen unseres Lebens spielt eine ausgewogene Ernährung auch mit Blick auf das Wintertief eine entscheidende Rolle. Vor allem kohlenhydratarme Lebensmittel sind wichtig, um den Blues zu überwinden.